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    FRONT 242

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  • Biographie und Infos von FRONT 242

    Front 242 ist eine der am stärksten etablierten Elektronik-Bands der 1980er Jahre und das Aushängeschild der Electronic Body Music. Die Anfangszeit (1981-83) Gegründet im Oktober 1981 in Brüssel (Belgien) waren Front 242 ursprünglich ein Duo, bestehend aus Daniel Bressanutti (alias Daniel B.) und Dirk Bergen. Noch im gleichen Jahr veröffentlichten sie ihre erste Single "Principles". Ein Jahr später stießen Patrick Codenys und Lead-Sänger Jean-Luc De Meyer hinzu, und es erschienen die Single "U-Men" sowie das Album "Geography". Für Live-Auftritte wurde Geoff Bellingham engagiert, der aber kurz darauf durch Richard Jonckheere (alias Richard 23) ersetzt wurde. Dirk Bergen verließ die Band und übernahm das Management. In der Besetzung De Meyer/Codenys/Daniel B./Richard 23 wurde die Band nun bekannt. Für Diskussionen sorgte von Anfang an das paramilitärische Auftreten der Band. Tarnnetze, kugelsichere Westen und sog. "Gletscherbrillen" gehörten zu den typischen Utensilien. Dieses Auftreten wurde vielfach als faschistoid missverstanden, war aber lediglich ein künstlerisches Spiel mit Symbolen. Obwohl die Band immer wieder betonte, der Name Front 242 habe keine bestimmte Bedeutung, kursierten noch lange (falsche) Gerüchte, etwa dass der Name eine "Solidarisierung mit Palästina und der ersten aufkommenden Intifada sei". Die Erfolgsjahre (1984-89) Mit dem 1984 erschienenen Album "No Comment" wurde der Sound der Band aggressiver, und digitale Stakkato-Sequenzen des DX7 Synthesizers sowie Emulator-II-Samples wurden zu einem Markenzeichen der Band. Auf diesem Album verwendeten Front 242 auch zum ersten Mal den Begriff "Electronic Body Music", der später von Journalisten aufgegriffen und zur Bezeichnung einer ganzen Stilrichtung wurde. 1987 erschien das Album "Official Version", und die Band hatte mit "Masterhit" und "Quite Unusual" zwei erfolgreiche Club-Hits. Front 242 schlossen einen Vertrag mit Wax Trax!, woraufhin viele frühere Aufnahmen wiederveröffentlicht wurden, unter anderem auch die Raritäten-Sammlung "Back Catalogue". Im gleichen Jahr traten Front 242 als Vorgruppe bei der Depeche Mode "Music for the masses"-Tour auf und wurden so erstmals einem größeren Publikum bekannt. Der dritte Longplayer "Front by Front" (1988) konnte den Erfolg von "Official Version" noch übertreffen, die Singles "Headhunter" und "Never Stop" wurden sehr populär, und insbesondere "Headhunter" gilt noch heute als Club-Klassiker. Der Headhunter-Videoclip wurde von dem Niederländischen Fotografen Anton Corbijn gedreht, der durch seine Arbeiten für Depeche Mode oder U2 bekannt wurde. Der Niedergang (1990-1997) Front 242 wurden nun von dem Major-Label Epic Records unter Vertrag genommen, das 4. Album "Tyranny For You" konnte allerdings nicht an den Erfolg von "Front by Front" anknüpfen, obwohl das Video zur Single "Tragedy For You" nun auch auf MTV zu sehen war. 1993 verließ Richard 23 die Band im Anschluss an das Lollapalooza Festival. Es erschienen die Alben "06:21:03:11 Up Evil" und "05:22:09:12 Off", die jedoch ebenfalls nicht mehr an alte Erfolge anschließen konnten. So kam es, dass auch Sänger Jean Luc De Meyer nach der Live-LP "Live Code" und dem Remix-Album "Mut@ge.Mix@ge" 1995 die Band verließ. Reunion und Front 242 heute 1997 kam es zu einer Reunion, und Front 242 gingen auf "Re:Boot" Tour. Aufgrund der großen Nachfrage wurden die neuen Aufnahmen 1998 als "Re:Boot" auf CD gebannt. Die Band wurde bei dem deutschen Zoth Ommog bzw. bei Metropolis (USA) unter Vertrag genommen. Die Re:Boot-Auftritte gingen weiter. 1999 erschien das Remake ihres bekanntesten Hits "Headhunter 2000" in zahlreichen Versionen. 2000 gaben Front 242 weitere Konzerte. 2002 standen lediglich zwei Festival-Auftritte auf dem Plan. Der umjubelte Euro-Rock Gig bewies jedoch die ungebrochene Popularität der Band. Gegen Ende des Jahres begaben sie sich wieder ins Studio. 2003 hatten die Gerüchte und Spekulationen ein Ende: Auf "XIII Bis-Records" erschien die EP "Still & Raw", auf der sich Front 242 wieder auf ihre Wurzeln zurückbesonnen. Im April 2003 erschien dann das Album "Pulse". 2006 feierte die Band mit zahlreichen Fans an zwei Tagen mit zwei unterschiedlichen Auftritten und mit Gastkünstlern wie TET - Travailleur En Trance, The Hacker, Terence Fixmer und David Caretta Ihr 25-jähriges Bestehen im Ancienne Belgique in Brüssel. Dabei wurde die zuvor bereits auf einer US-Tour getestete neue Show präsentiert, welche eine Abkehr von "Re:Boot" darstellt und ältere Stücke wieder in ihrer ursprünglichen Form darbot. 2007 spielten Front 242 auf diversen Festivals in Europa. Nebenprojekte * 32Crash - Jean-Luc De Meyer (zusammen mit Len Lemeire und Jan D'Hooghe von "Implant") * The Art Corporation - Daniel Bressanutti * Bigod 20 - Jean-Luc De Meyer, beim Stück "The Bog" * Birmingham 6 - Jean-Luc De Meyer * Cobalt 60 - Jean-Luc De Meyer * Coder 23 - Patrick Codenys, Richard 23 * Cyber-Tec Project, C-Tec - Jean-Luc De Meyer * Front Line Assembly - Jean-Luc De Meyer, beim Stück "Future Fail" * Gaiden - Patrick Codenys (zusammen mit Techno-Produzent Steve Stoll) * Glis - Jean-Luc De Meyer, bei den Stücken "The Irreparable" and "La Béatrice" * Grisha Zeme - Daniel Bressanutti, Patrick Codenys * Holy Gang - Richard 23 * Implant - Jean-Luc de Meyer, beim Stück "The Creature" * LaTchak - Richard 23 * Male Or Female - Daniel Bressanutti, Patrick Codenys * Ministry - Richard 23, Background Vocals beim Stück "The Nature Of Love" * Modern Cubism - Jean-Luc De Meyer * Prothese - Daniel Bressanutti, Dirk Bergen * Punish Yourself - Jean-Luc de Meyer, beim Stück "Voodoo Virus" * Red Sniper - Patrick Codenys * Revolting Cocks - Richard 23 * Speed Tribe - Daniel Bressanutti, Patrick Codenys * Under Viewer - Patrick Codenys, Jean-Luc De Meyer Read more on Last.fm. 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